{"id":508,"date":"2026-02-12T03:24:01","date_gmt":"2026-02-12T03:24:01","guid":{"rendered":"https:\/\/roxele.de\/index.php\/2026\/02\/12\/terrassenuberdachung-planen-materialien-statik-entwasserung-genehmigung-und-kosten\/"},"modified":"2026-02-12T03:24:05","modified_gmt":"2026-02-12T03:24:05","slug":"terrassenuberdachung-planen-materialien-statik-entwasserung-genehmigung-und-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roxele.de\/index.php\/2026\/02\/12\/terrassenuberdachung-planen-materialien-statik-entwasserung-genehmigung-und-kosten\/","title":{"rendered":"Terrassen\u00fcberdachung planen: Materialien, Statik, Entw\u00e4sserung, Genehmigung und Kosten"},"content":{"rendered":"<h2>Warum eine Terrassen\u00fcberdachung? Nutzen und Grenzen<\/h2>\n<p>Eine gut geplante Terrassen\u00fcberdachung schafft nutzbaren Wohnraum im Freien von M\u00e4rz bis Oktober. Sie sch\u00fctzt vor Regen, mildert Wind und erm\u00f6glicht Beschattung. Im Gegensatz zu Pavillons ist sie sturmsicher verankert, langlebig und wertet die Immobilie auf.<\/p>\n<p>Grenzen: Eine \u00dcberdachung ersetzt keinen Wintergarten. Ohne Verglasung an den Seiten bleibt es wind&#45; und temperaturabh\u00e4ngig. Bei Glasd\u00e4chern steigt die Sonneneinstrahlung &#45; ohne Beschattung wird es im Sommer sehr hei\u00df. Statik und Entw\u00e4sserung m\u00fcssen zur Lage passen, sonst drohen Sch\u00e4den.<\/p>\n<p>Typische Gr\u00f6\u00dfen in Deutschland: 3 x 3 m f\u00fcr kleinere Terrassen, 5 x 3 m oder 6 x 3 m bei Einfamilienh\u00e4usern. Achten Sie auf ausreichende H\u00f6he an der Hauswand: lichte H\u00f6he unter dem Dach ideal 2,2 &#45; 2,4 m, Traufh\u00f6he au\u00dfen ca. 2,0 &#45; 2,2 m.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td><strong>Material<\/strong><\/td>\n<td><strong>Wartung<\/strong><\/td>\n<td><strong>Spannweite\/Kosten<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aluminium<\/td>\n<td>sehr gering, pulverbeschichtet<\/td>\n<td>3&#45;5 m ohne Mittelst\u00fctze, 500&#45;900 EUR\/m2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Holz (KVH\/BSH)<\/td>\n<td>regelm\u00e4\u00dfig lasieren\/\u00f6len<\/td>\n<td>2,5&#45;4 m, 300&#45;600 EUR\/m2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Stahl, feuerverzinkt<\/td>\n<td>gering, robust<\/td>\n<td>4&#45;6 m, 700&#45;1200 EUR\/m2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/23669336\/pexels-photo-23669336.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Moderne Terrassen\u00fcberdachung aus Aluminium mit Glasdach an Einfamilienhaus in Grau\" loading=\"lazy\"><figcaption>Alu&#45;\u00dcberdachung mit Glas und integrierter Rinne in moderner Architektur.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Planung: Ma\u00dfe, Lastannahmen und Statik<\/h2>\n<h3>Schneelast, Wind, Neigung<\/h3>\n<p>In Deutschland gelten je nach Region unterschiedliche Schnee&#45; und Windlasten. In den meisten Lagen liegt die charakteristische Schneelast zwischen 0,65 &#45; 0,85 kN\/m2, im Voralpenland deutlich h\u00f6her. Planen Sie mit den Werten Ihrer Gemeinde oder fragen Sie einen Statiker, vor allem bei Glasd\u00e4chern und gro\u00dfen Auskragungen.<\/p>\n<ul>\n<li>Dachneigung: 5 &#45; 10 Grad bei Glas oder Stegplatten. Das entspricht ca. 9 &#45; 17 cm H\u00f6henunterschied pro Meter.<\/li>\n<li>Sparrenabstand: 60 &#45; 100 cm je nach Dachmaterial und Profilen.<\/li>\n<li>Pfostenabstand: 2,5 &#45; 3,5 m sind praxisgerecht. Gr\u00f6\u00dfere Spannweiten erfordern st\u00e4rkere Profile oder Stahltr\u00e4ger.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Fundamente und Pfostentr\u00e4ger<\/h3>\n<p>Frostsichere Fundamente verhindern Setzungen. F\u00fcr Punktfundamente sind 80 &#45; 90 cm Tiefe \u00fcblich. Dimensionieren Sie je Pfosten mindestens 35 x 35 cm, besser 40 x 40 cm im Aufriss. Bei weichem Boden oder hohen Lasten sind gr\u00f6\u00dfere Bl\u00f6cke oder Streifenfundamente sinnvoll.<\/p>\n<ul>\n<li>Betonqualit\u00e4t: C25\/30 als Standard.<\/li>\n<li>Pfostentr\u00e4ger: h\u00f6henverstellbar, korrosionsgesch\u00fctzt, Verschraubung M12 &#45; M16.<\/li>\n<li>Exaktes Ausrichten per Schnur, Laser und Diagonalmessung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wandanschluss<\/h3>\n<p>Die Last wird meist teils in die Hauswand eingeleitet. Bei W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsystemen d\u00fcrfen Sie nicht einfach in die D\u00e4mmung schrauben. Nutzen Sie gepr\u00fcfte Abstandsmontagesysteme, chemische Anker mit Siebh\u00fclse in Lochsteinen oder setzen Sie Lastkonsolen auf tragendem Mauerwerk\/Beton. Dichtb\u00e4nder, EPDM&#45;Anschlussprofile und gepr\u00fcfte Wandanschlussleisten sind Pflicht.<\/p>\n<h2>Materialwahl: Dachdeckung, Pfosten, Verbindungsmittel<\/h2>\n<h3>Dachdeckungen im Vergleich<\/h3>\n<ul>\n<li>VSG&#45;Glas 10 &#45; 12 mm: sehr langlebig, kratzfest, hohe Transparenz. Schwer, gute Statik erforderlich, h\u00f6here Kosten. Ger\u00e4uscharm bei Regen. Optional Sonnenschutzglas.<\/li>\n<li>Polycarbonat&#45;Stegplatten 16 &#45; 32 mm: leicht, hagelfest, g\u00fcnstiger. Geringere Kratzfestigkeit, kann bei Regen lauter sein. Varianten mit Heatstop\/IR&#45;Reflexion reduzieren Aufheizung.<\/li>\n<li>Acryl\/Wellplatten: leicht, preiswert, eher f\u00fcr kleinere D\u00e4cher, optisch weniger wertig, begrenzte Lebensdauer.<\/li>\n<li>Sandwichpaneele: gute D\u00e4mmung, opak, geeignet wenn Beschattung gew\u00fcnscht ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Achten Sie auf:<\/p>\n<ul>\n<li>UV&#45;Best\u00e4ndigkeit und Hagelklasse der Platten.<\/li>\n<li>Regenwasserf\u00fchrung \u00fcber eine Dachrinne, saubere Abschlussprofile, Tropfkante.<\/li>\n<li>W\u00e4rmeausdehnung: Gleitlagerung und Spiel bei Polycarbonat einplanen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Tragwerk: Holz, Aluminium, Stahl<\/h3>\n<ul>\n<li>Holz (KVH\/BSH): Querschnitte z. B. 12 x 12 cm oder 14 x 14 cm f\u00fcr Pfosten, Sparren 6 x 16 cm bis 8 x 20 cm je nach Spannweite. Regelm\u00e4\u00dfig sch\u00fctzen: Lasur, \u00d6l oder deckender Anstrich.<\/li>\n<li>Aluminium&#45;Systemprofile: pr\u00e4zise, wartungsarm, mit integrierter Entw\u00e4sserung verf\u00fcgbar. Gute Option f\u00fcr Glasd\u00e4cher.<\/li>\n<li>Stahl feuerverzinkt: schlanke Querschnitte bei gro\u00dfen Spannweiten, pulverbeschichtet f\u00fcr Optik. Planung durch Fachbetrieb empfehlenswert.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Entw\u00e4sserung und Details<\/h3>\n<ul>\n<li>Dachrinne vorne integrieren oder aufsetzen, Rinnengef\u00e4lle 3 &#45; 5 mm pro Meter.<\/li>\n<li>Fallrohr DN75 &#45; DN100 auf eigenes Grundst\u00fcck ableiten, Versickerung \u00fcber Sickerschacht oder Zisterne einplanen.<\/li>\n<li>Wandanschluss: Anschlussprofil mit Kompriband\/EPDM, Wasserlauf \u00fcber Wandblech unter die Fassade abdichten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Baugenehmigung, Nachbarrecht und Versicherung<\/h2>\n<p>Die Genehmigungspflicht variiert je Bundesland und Kommune. Oft sind kleinere Terrassen\u00fcberdachungen genehmigungsfrei, wenn Grundfl\u00e4che, Tiefe und H\u00f6he Grenzwerte nicht \u00fcberschreiten. Dennoch k\u00f6nnen Abstandsfl\u00e4chen, Bebauungsplan und Denkmalschutz greifen.<\/p>\n<ul>\n<li>Abstandsfl\u00e4chen: in vielen L\u00e4ndern 3 m zur Grundst\u00fccksgrenze, Ausnahmen bei Grenzbebauung oder Bebauungsplan.<\/li>\n<li>Genehmigungsfrei vs. anzeigepflichtig: kl\u00e4ren Sie das beim Bauamt, Unterlagen bereithalten (Lageplan, Skizzen, ggf. Statik).<\/li>\n<li>Statischer Nachweis: bei Glasd\u00e4chern und gro\u00dfen Spannweiten h\u00e4ufig erforderlich.<\/li>\n<li>Regenwasser: nicht auf Nachbargrundst\u00fcck ableiten. Eigenes Entw\u00e4sserungskonzept n\u00f6tig.<\/li>\n<li>Versicherung: Haushaftpflicht\/Privathaftpflicht f\u00fcr Sch\u00e4den durch Schneerutsch, Sturmsch\u00e4den pr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fundamente und Montage: Schritt f\u00fcr Schritt<\/h2>\n<ul>\n<li>1. Aufma\u00df: Breite, Tiefe, H\u00f6hen an der Hauswand. Mindestneigung festlegen. Kabel\/Leitungen im Erdreich pr\u00fcfen.<\/li>\n<li>2. Layout: Pfostenpositionen anrei\u00dfen, Schnurschlag, Diagonalen kontrollieren. St\u00fctzenabstand 2,5 &#45; 3,5 m.<\/li>\n<li>3. Aushub: Punktfundamente 35 &#45; 40 cm x 35 &#45; 40 cm, Tiefe 80 &#45; 90 cm. Sauber ausschachten, Boden verdichten.<\/li>\n<li>4. Betonieren: Schalung setzen, ggf. leichte Bewehrung einlegen. C25\/30 einbringen, Oberfl\u00e4che waagerecht abziehen.<\/li>\n<li>5. Pfostentr\u00e4ger: justierbare Anker vor dem Abbinden exakt fluchten, Gewindestangen senkrecht ausrichten.<\/li>\n<li>6. Wandtr\u00e4ger: Lastkonsole\/Tragbalken mit chemischen Ankern M12 &#45; M16 in tragf\u00e4higem Mauerwerk\/Beton befestigen. Bei Lochstein Siebh\u00fclse verwenden. Dichtb\u00e4nder und Anschlussprofil montieren.<\/li>\n<li>7. Rinne\/Trauftr\u00e4ger: Fronttr\u00e4ger mit integrierter Rinne setzen, Rinnengef\u00e4lle 3 &#45; 5 mm pro Meter, Fallrohranschluss vorsehen.<\/li>\n<li>8. Pfosten und Sparren: Pfosten auf Tr\u00e4ger schrauben, h\u00f6henjustieren. Sparren im geplanten Abstand befestigen, Verbinder korrosionsgesch\u00fctzt w\u00e4hlen.<\/li>\n<li>9. Dach: Glas mit Systemprofilen und Dichtungen klemmen, Saugheber nutzen, keine Punktlasten. Stegplatten mit Kalotten und Abschlussprofilen verschrauben, L\u00e4ngsstegrichtung zur Traufe.<\/li>\n<li>10. Entw\u00e4sserung: Fallrohr DN75 &#45; DN100 montieren, auf Sickerschacht\/Zisterne f\u00fchren. Spritzwasserzone am Haus pr\u00fcfen.<\/li>\n<li>11. Abdichtung: Wandanschlussleisten mit EPDM, Kompriband oder Dichtmasse fachgerecht schlie\u00dfen. Probeberegnung durchf\u00fchren.<\/li>\n<li>12. Elektrik optional: LED&#45;Schienen IP65, Steckdosen, Heizstrahler \u00fcber separaten FI\/LS, Fachbetrieb einbeziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Montagezeit: 2 Personen, 1 &#45; 2 Tage f\u00fcr Fundamente plus 1 &#45; 2 Tage f\u00fcr Aufbau bei Baus\u00e4tzen. Eigenbau aus Holz ist aufwendiger.<\/p>\n<h2>Akustik, Hitzeschutz, Beschattung und Zubeh\u00f6r<\/h2>\n<p>Ohne Sonnenschutz heizen sich Glas&#45; und Polycarbonatd\u00e4cher stark auf. Planen Sie Beschattung von Anfang an.<\/p>\n<ul>\n<li>Unterglasmarkise: effektiv, witterungsgesch\u00fctzt, elektrisch oder manuell. Ma\u00dfanfertigung notwendig.<\/li>\n<li>Senkrechtmarkisen\/Seitenw\u00e4nde: Windschutz und seitlicher Sonnenschutz, auf Statik der Pfosten achten.<\/li>\n<li>Polycarbonat Heatstop oder Sonnenschutzglas: reduziert IR&#45;Einstrahlung, macht die Fl\u00e4che nutzbarer im Sommer.<\/li>\n<li>Akustik: Glas ist leiser bei Regen als Stegplatten. Bei gro\u00dfer Fl\u00e4che kann ein Akustik&#45;Segel unter dem Dach helfen.<\/li>\n<li>Zubeh\u00f6r: LED&#45;Stripes in Profilnut, Spots, Infrarot&#45;Heizstrahler 1,5 &#45; 2 kW mit Sicherheitsabstand, Steckdosen IP44.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Kosten und Budget in Deutschland 2026<\/h2>\n<ul>\n<li>Alu&#45;Bausatz 3 x 3 m mit Polycarbonat: 1500 &#45; 3500 EUR.<\/li>\n<li>Alu mit VSG&#45;Glas: 3000 &#45; 6000 EUR bei 3 x 3 m, 5000 &#45; 9000 EUR bei 5 &#45; 6 x 3 m.<\/li>\n<li>Holz Eigenbau (BSH\/KVH) Material: 1200 &#45; 2500 EUR bei 3 x 3 m, abh\u00e4ngig von Querschnitten und Beschl\u00e4gen.<\/li>\n<li>Stahlkonstruktion individuell: 5000 &#45; 12000 EUR je nach Spannweite und Oberfl\u00e4che.<\/li>\n<li>Fundamente: 300 &#45; 1000 EUR Material\/Leistung, je nach Anzahl und Boden.<\/li>\n<li>Montage durch Fachbetrieb: 150 &#45; 250 EUR\/m2 oder 800 &#45; 2000 EUR pauschal f\u00fcr Standardgr\u00f6\u00dfen.<\/li>\n<li>Beschattung: Unterglasmarkise 800 &#45; 2500 EUR, Senkrechtmarkise 400 &#45; 1200 EUR pro Seite.<\/li>\n<li>Seitenelemente\/Glasschiebe: 800 &#45; 3000 EUR pro Seite.<\/li>\n<li>Elektrik\/LED\/Heizer: 150 &#45; 600 EUR f\u00fcr Licht, 200 &#45; 500 EUR f\u00fcr Heizer plus Elektroinstallation.<\/li>\n<li>Statiknachweis: 200 &#45; 600 EUR.<\/li>\n<li>Genehmigungsgeb\u00fchren: 100 &#45; 600 EUR, je Kommune.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sparm\u00f6glichkeiten: Bausatz in Standardbreite, Montage in Eigenleistung, Polycarbonat statt Glas. Nicht sparen an Statik, Fundamenten und Abdichtung.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/35589286\/pexels-photo-35589286.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Detailansicht Dachrinne und Pfostenanschluss einer Terrassen\u00fcberdachung\" loading=\"lazy\"><figcaption>Sauberer Wandanschluss und Rinnenf\u00fchrung sichern die Entw\u00e4sserung.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Wartung und typische Fehler vermeiden<\/h2>\n<ul>\n<li>Holzpflege: alle 2 &#45; 4 Jahre lasieren\/\u00f6len, horizontale Fl\u00e4chen besonders sch\u00fctzen.<\/li>\n<li>Alu\/Stahl: reinigen, Entw\u00e4sserungs\u00f6ffnungen frei halten, Beschichtung pr\u00fcfen, Kratzer ausbessern.<\/li>\n<li>Dach: Laub und Schmutz entfernen, Stegplatten nicht mit L\u00f6sungsmitteln reinigen, Glas mit weichen Pads.<\/li>\n<li>Rinne\/Fallrohr: Laubfang einsetzen, j\u00e4hrlich sp\u00fclen.<\/li>\n<li>Verschraubungen: nach dem ersten Winter nachziehen, dann j\u00e4hrlich pr\u00fcfen.<\/li>\n<li>Dichtungen: EPDM&#45;Profile inspizieren, verschlissene Dichtlippen tauschen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Typische Fehler:<\/p>\n<ul>\n<li>Zu geringe Dachneigung &#45; R\u00fcckstau und Tropfkantenversagen.<\/li>\n<li>Fundamente nicht frostfrei &#45; Pfosten kippen.<\/li>\n<li>Wandanker in D\u00e4mmung &#45; Tragversagen und Wassereintritt.<\/li>\n<li>Falsche Plattenmontage &#45; Stegplatten quer, Kondensatprobleme.<\/li>\n<li>Entw\u00e4sserung aufs Nachbargrundst\u00fcck &#45; Rechtsstreit.<\/li>\n<li>Untersch\u00e4tzte Schneelast\/Wind &#45; Durchbiegung, Sch\u00e4den.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Podsumowanie<\/h2>\n<ul>\n<li>Neigung 5 &#45; 10 Grad, Pfostenabstand 2,5 &#45; 3,5 m, frostfreie Fundamente.<\/li>\n<li>Material passend w\u00e4hlen: Alu wartungsarm, Holz g\u00fcnstig, Stahl f\u00fcr gro\u00dfe Spannweiten.<\/li>\n<li>Wandanschluss fachgerecht mit EPDM\/Kompriband, Entw\u00e4sserung planen.<\/li>\n<li>Beschattung gleich mitdenken, sonst Hitzestau.<\/li>\n<li>Genehmigung\/Abst\u00e4nde beim Bauamt kl\u00e4ren, Statik bei Glas sichern.<\/li>\n<li>Echte Kosten: 1500 &#45; 9000 EUR plus Zubeh\u00f6r und Montage.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Welche Dachneigung ist bei einer Terrassen\u00fcberdachung sinnvoll?<\/h3>\n<p>Bew\u00e4hrt sind 5 &#45; 10 Grad. Damit laufen Regen und Schmutz zuverl\u00e4ssig ab, Glasprofile bleiben dicht und die Rinne arbeitet effektiv.<\/p>\n<h3>Glas oder Polycarbonat &#45; was ist besser?<\/h3>\n<p>Glas ist langlebig, kratzfest und leiser, aber schwerer und teurer. Polycarbonat ist leichter, g\u00fcnstiger und hagelfest, kann aber schneller verkratzen und ist lauter bei Regen.<\/p>\n<h3>Ben\u00f6tige ich eine Baugenehmigung?<\/h3>\n<p>Kommt auf Bundesland, Gr\u00f6\u00dfe und Lage an. Kl\u00e4ren Sie es vorab beim Bauamt. Abstandsfl\u00e4chen und Bebauungsplan sind h\u00e4ufig entscheidend, Glasd\u00e4cher brauchen oft eine Statik.<\/p>\n<h3>Wie tief m\u00fcssen die Fundamente sein?<\/h3>\n<p>In Deutschland frostfrei: 80 &#45; 90 cm Tiefe sind Standard. Gr\u00f6\u00dfe je nach Last, typischerweise 35 &#45; 40 cm Kantenl\u00e4nge pro Punktfundament.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum eine Terrassen\u00fcberdachung? 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